umbrella
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Eigenverantwortung gesucht

Ich habe einiges versäumt einzutragen. Ich drifte derzeit sehr und habe langsam aber sicher Angst vor meinen mündlichen Klausuren in zwei Wochen!!

Ich schlafe mehr als ich wach bin und bin ich wach, skate ich oder sitze am PC, aber vermeide es zu lernen. Ich sehe meine Unterlagen durch und verzweifle, finde keinen Anschluss, keinen Anfang, keinen Ansporn.

Mein Gehirn scheint gespalten, mein Herz ächzt mir in der Brust und ich möchte mich nur noch in den Schlaf flüchten...

Doch dann denke ich wiederum: Ich bin alt genug um zu kapieren, dass nur ich und nur ich allein verantwortlich für mich bin, und dass auch nur ICH das Ganze nun in die Hand nehmen und erledigen kann/muss.
Ich bin alt genug. Eigenverantwortlich.
Das ist manchmal ganz schön anstregend... und ich vermisse ihn in solchen Momenten noch viel mehr, in denen ich doch manchmal jemanden bräuchte, der hinter mir steht.
13.6.07 04:42


Ich wache links von dir auf

Der jährliche Mittelaltermarkt fand statt und noch unter der Dusche dachte ich mir, dieses Jahr wird nichts passieren, nein, ganz egal was du tust, dieses Jahr wird keine Orgie im Zuber stattfinden, du wirst auch nicht besoffen im Zelt der Schwertkämpfer übernachten... nein, dieses Jahr ist es ruhig. Um 2.00 Uhr bist du wieder Zuhause.
Und auch dieses Jahr sollte es ganz anders kommen!
Das nächste Jahr bin ich so klug, mich darauf vorzubereiten, falls ja doch etwas geschehen könnte, was bei dieser Veranstaltung doch eher wahrscheinlich zu sein scheint *g*.

Ich kam an, traf James und Sarah die aufgestylt waren wie die Gothic-Cyber-Bitches aus dem X-tra-X-Katalog: Plateustiefel, hautenge Röcke und Rasta-Haarteile, dazu passender Nagellack in derselben Farbe wie die Strähnen und übermäßig geschminkt. James sah sehr tuntig aber heiss aus *lach*. Leider hatte er sich passend zum Outfit auch eine mächtige Portion Arrogannz zugelegt. Ich wollte Met, sie wollten Essen gehen, also trennten sich unsere Wege leider ziemlich schnell wieder.
Tja, wenn ich an den Markt vor einem Jahr denke als James und ich uns 12 Stunden durchgehend betrunken hatten und Plödsinn machten... er ist verändert, definitiv und jedes Mal wenn es mir wieder auffält ächzt mir das Herz...

Ich traf T. und M. und meinen Ex P. mit dem ich dann Met holen ging. Nach zwei großen Gläsern war ich ziemlich betrunken. Nach dreien mächtig. Ich trag meinen anderen Ex E. mit dem ich mich super unterhielt, da er inzwischen auch zum Zocker mutiert ist. Wir lehnten an der Met-Bar, betrachteten das Geschehen und seufzten synchron: "Ich weiß schon, wieso ich niht mehr aus dem Haus gehe." *g*

Als der Met mich wirklich umgehauen hatte, torkelte ich nur noch hierhin und dorthin, von Bekannten und Freunden mitgezerrt, übergab mich irgendwann über einem Baumstamm und torkelte weiter.
Ich wollte eine Freundin eigentlich auf die Toilette begleiten, als ich über einen kleinen Hund fast stolperte der auf dem Boden herumwuselte. Ich war hin und weg und total entzückt von dem Tier, das sich auch von mir streicheln ließ. "Ich warte hier.", sagte ich zu M., setzt mich auf den Boden und spielte mit dem Tier und unterhielt mich mit dessen Besitzer, ein älterer Hippie-Rasta-Typ der da mit seinen Kumpels saß und recht freundlich war.
Nach einer Weile meinten sie sie wollen noch in die Sonderbar rüber, ob ich denn mitkäme. Gesagt getan.

Wir chillten uns an den runden Tisch weiter hinten in der Bar, neben der kleinen Tanzfläche und ich zog genüßlich an meiner Kippe, als mir der junge Typ auffiel, groß, schlank, längeres schwarz-gelocktes Haar, welches er zusammengebunden hatte, der zur Musik tänzelte, halb schwankend... das wirkte ein wenig tapsig und ungeschickt und verdammt niedlich.
Er erblickte mich, kam zu uns rüber, sah mich an und setzt sich neben mich auf den Stuhl. Mir fiel sein Tatoo auf das er auf dem Arm trug, welches echt hammer gestochen war! Ich weiß nicht mehr was wir laberten, aber er war dann auch bald wieder weg.
Als er sich nach einer Weile dann doch wieder neben mir plazierte, verzogen sich die Hippies ein wenig weiter nach vor in die Bar. Mir war das egal, ich unterhielt mich mit dem Typen der seeehr meinem Typ entsprach *rrrrr* und das Gespräch dauerte nicht allzu lange bis klar war, was weiter geschehen würde.
"Boah, ich weiß gar nicht wie ich nach Hause komme."
"Darf ich nen Zug von deiner Chick?"
"Na, klar."
"Ich nehm mir jetzt n Taxi. Kommst du mit oder?"
"Joah, okay."
*g*
Wir verließen die Bar, vorbei an den Hippies welche mir zunickten und grinsten, dann wurde ich noch umarmt hier und da und wir gingen nach oben auf die Strasse, wo uns bald ein Taxi abholte.

Ich muss aber schon dazu sagen, dass ich nicht oft ONSs habe, da ich niemals mit irgendwem mitgehen würde. Nein, die Männer müssen irgend etwas sehr interessantes, etwas Besonderes oder Skurilles an sich haben, das mich anzieht und sie müssen charmant und respektvoll mit mir umgehen.
Der Typ hatte definitiv was Besonderes und Skurilles^^

Bei ihm angekommen laberten wir irgendwas, während wir ins Bett krochen, er erzählte mir von seiner kleinen Tochter und wir redeten banales Zeug... es dauerte eine Weile bis wir schließlich nebeneinander lagen und anfingen uns anfangs zögerlich, dann immer heftiger zu küssen und schließlich übereinander herzufallen.
*s* Es kribbelt mir im Bauch wenn ich daran denke, so wie das bei mir immer im Nachhinein ist.
Der Sex selbst war... ausdauernd, anstrengend, verrenkend, aber führte nicht zu dem "Ziel" zu dem er normalerweise führt... wir waren wohl doch zu besoffen^^. Schließlich schlief ich erschöüft in seinen Armen ein.

So gegen 4 Uhr bin ich aufgewacht, er weggedreht, ich hellwach. Ich suchte verzweifelt nach meinem Slip und fand ihn dann erst gegen 5 Uhr *lol*. Dann lag ich ewig wach, bis ich es so gegen 6 schaffte, halb einzuschlafen.

Um 9 Uhr zog ich mich an und schlich aus dem Haus.
Wieso ich geschlichen bin? Ich weiß nicht so recht. Der Typ war heiss, ohne Frage, genau mein Geschmack, aber was er so laberte kam mir etwas schräg rein und ich dachte mir es würde onehin keinen SInn machen, sich morgens ewig zu unterhalten. Ich ersparte uns also eine peinliche Verabschiedungsszene und außerdem... ja, das muss ich schon dazu sagen... tendiere ich dazu meine One-Night-Stand-Partner nach den üblichen ewigen Gesprächen die sich bei mir am nächsten MOrgen immer ergeben, die Typen ein wenig zu gern zu haben und das tut jedes Mal ein wenig weh, weil's ja doch nie Sinn macht...

Ich tappste also um 9 aus dem fremden Haus, ging zur Straße und...
... hatte keinen, ja, absolut keinen Plan wo ich mich eigentlich befinde!

Aber ich war so gut gelaunt, durch den Endorphin-Hormon-Cocktail, der vermutlich in meinem Blut sprudelte, dass ich meine Kopfhörer aufsetzte, die Nase gen Himmel, der Sonne entgegenstreckte, einmal tief einatmete und einfach losspazierte.
Ich kam nach einer Weile zu einer Tanke, kaufte mir Kaffee, fragte nach dem Weg und war nach 20 Minuten zurück in der Stadt, von wo aus ich dann mit dem nächsten Bus nach Hause fuhr.

4.6.07 10:29


44

Grab mich aus dem Kleinkram aus
Der zerstreut über meinem Alltagskörper liegt
Ich male mir mein Gesicht grau an.
Leere Blicke durchbohren mich
Erfassen mich nicht
Zieh mir eine Schublade über den Kopf
Ich passe sowieso nicht rein
Haselnussjoghurt mit Grasgeschmack
Lass uns ein Spiel spielen
Wer den anderen durchschaut hat gewonnen
Katziges, kratziges Vichgekatze
Ich wünsche mir eine Flasche H20
Damit ich sie dir schenken
In den Rachen stecken kann
Sodass du nie wieder
singen kannst
Rüpelhaftigkeit schickt sich nicht
Wir leben schließlich in einer aufgeschlossenen
Toleranz!
Geselleschaft
Sing mich in den Schlaf
44.
31.5.07 13:12


Schlafentzug

Nach gut 44 Stunden Schlafentzug ist es unmöglich, auch nur einen einzigen wirklich glasklaren Gedanken zu fassen.
Alles erscheint unwirklich, illusionär... suspekt.
Das Dunkel der Nacht wird mit der Zeit viel erträglicher als das helle Tageslicht, das alle anderen menschlichen Wesen aus ihren Häusern lockt, die mit der gerade bestehenden eigenen, persönlichen Wahrnehmung der Realität einfach nicht mehr konform gehen können. Auf gut Deutsch: Die anderen können einen Menschen in dem Zustand nicht mehr verstehen. Ab irgendeinem Punkt muss man fast zwangsläufig zu einem gesellschafsunfähig Wesen mutieren, das halb halluzinierend, wirre Worte fasselnd herumwandelnt, nicht schlaf- sonder vollkomen wachtrunken...

Aus diesem Grund überraschte mich das Kommentar meiner Cousine: "Dass du jetzt schon so lange wach bist, merkt man dir aber gar nicht an.", gerade außerordentlich. Und das nach einem 10-minütigen Gespräch!!
Entweder bin ich eine gute Schauspielerin, immer so schräg drauf dass die anderen den Unterschied gar nicht merken, oder aber ich bilde mir nur ein dass ich mich gerade sehr merkwürdig verhalte *g*.
In meinem Kopf schwirren alle Gednaken wild durcheinander und ich nehme die Realität eigentlich längst nicht mehr so wahr, wie ich es gewohnt bin.

Das ist nur in deinem Kopf! Immer weitergehen, weitergehen....

Momo ist ebenfalls schon bei ihren 44 Stunden. Wir haben die letzte Nacht gemeinsam verbracht, nebeneinander vor unseren Kisten und haben mehr ingame, als im RL gelabert, was uns aber wahnsinnig Spass gemacht hat.

Aber die "normalen" Menschen können das absolut nicht nachvollziehen.
Wieso sitzen zwei junge, lebensfrohe Mädchen die ganze Nacht vor ihren Kisten? Was tun die denn da? Was reden die da? Np, Kp, Afk, g, lol? Diese Hieroglyphen!
Und wieso zum Geier sollte jemand 44 Stunden wachbleiben wollen?

Ich sag euch warum: Einfach so. Weil es eben so kam. Habt doch keine Angst weil es den "Alltag" mal ein bisschen ins wackeln und sich drehen bringt
31.5.07 12:52


Draw me a Map

 

of your Head 

31.5.07 06:06


Fools in Love

Wieviele Pärchen auf dieser Welt lieben sich *eigentlich* aber verletzen sich doch ständig gegenseitig, weil sie nicht verstehen was der andere ihnen eigentlich sagen möchte?!

Ich habe das Institut "Beziehung" aufgegeben, es rennt mir ja doch kein Mann über den Weg, der reif und intelligent ist und nicht irgendwelche verkorksten Probleme mit sich oder seiner Vergangenheit hat...

Nur für IHN würde ich mich sofort in das irrationale, paradoxe, grausame und wunderschöne Spiel der Liebe stürzen.
Für IHN, den ich von mir gestossen habe, weil ich es damals auch nicht besser wußte, weil ich am Ende meiner Kräfte war...

Ich will in seinen Armen liegen und vergessen dass es ein Gestern gab und ein Morgen geben wird, ich will in seinen Armen liegen und alles vergessen was je war und je sein wird, ich will in seinen Armen liegen und einfach nur lieben, lieben bis ich daran ersticke, von mir aus, aber ihn einfach nur lieben.

Und wenn wir wieder zueinander finden, darf ich ihn endlich ansehen ohne dass er verunsichert wird, darf ihn betrachten, solange ich will, darf jede kleine Unebenheit seiner Haut entdecken, darf jedes einzelne seiner langen schwarzen Haare berühren, darf jedes Grübchen finden und jede winzige Kleinigkeit, die ich so lieben werde, dass es mich erzückt und beinahe zerreisst, weil er so wunderschön für mich ist, wie kein Mensch sonst... 

28.5.07 06:19


Seit der Erschaffung des Internets ist es möglich, mit zahlreichen, unendlich vielen Menschen zu kommunizieren, ja mehr noch, regelrecht zu interagieren. Durch Symbole und Zeichen ist es möglich, jede Handlung auszudrücken. Die gängigsten sind grinsen, lächeln, lachen, fies grinsen, "knuddeln" (*schauder*), usw. Man kann einander anlachen, anschreien, sich gemeinsam kaputt lachen, böse sein, einander umarmen, ja sogar küssen. Man kann sich virtuelle Beziehungen aufbauen, zu Freunden und Bekannten, zwecksgemäße Bindungen schaffen, bei online-games z.B., die sich dann aber auch weiterentwickeln können, über bestimme Themen sprechen, sein Innenleben jemandem ausschütten, den man noch nie gesehen hat, usw. usw.
Man kann den ganzen Tag und die ganze Nacht in einem Chat-Channel mit verschiedenen Leuten labern, sich in Querys mit einem einzelnen Individuum oder Individien belieber Anzahl unterhalten, über Internet telefonieren, sich über die Webcam sehen, gemeinsam zocken, sich Dateien schicken.. man kann Musik und Filme downloaden, Bilder ansehen oder online stellen, sich unglaublich viel Wissen anhäufen, alles mögliche und unmögliche einkaufen, Pizza bestellen, Radio hören, sich unglaublich viel Wissen anhäufen, Prüfungen ablegen, Geld überweisen, ...

Die Erschaffung des Internets eröffnete dem Menschen Möglichkeiten, die vielen zwar noch nicht zugänglich sind, aber doch immer mehr vom Großteil genutzt werden, die mir manchmal immer noch unglaublich erscheinen.

Das interessanteste am Internet ist für mich die Kommunikation. Die Kommunikation im Internet über Chat zwingt mich zum Dialog, Und der Dialog ist es, der mir unglaublich viele Dinge lehrt. Und am Meisten lerne ich über die Kreatur Mensch und ihre Denkweise, aber auch ihr Umgang mit anderen menschlichen Wesen.
Man lernt manche andere Menschen im Laufe der Zeit wirklich unglaublich gut kennen, manche lernt man zu hassen, manche aber auch zu lieben.
Und letzteres ist unvermeidlich, gnadenlos und oft schwierig, weil man schließlich bedenken muss, dass genau jene Menschen, mit denen man sich im Dialog so hervorragend versteht, oft meilenweit enfernt wohnen.
Es ist gar nicht soo einfach, jemanden zu finden, mit dem man sehr viel, außerdem eine ähnliche Denkweise gemeinsam hat, die einem die Kommunikation überhaupt bis auf eine hohe Ebene hin ermöglicht.
Mit wem Gespräche brüder/schwesterlich aber auch völlig und immerzu oberflächlich verlaufen, wird oftmals sehr schnell erkennbar, und andererseits machen die Gespräche mit jenen Personen regelrecht süchtig, die einem so verbunden sind.

Mich ziehen intelligente, misanthropische Männer unglaublich an, die nach außen hin unnahbar erscheinen und in Wahrheit, tief im Inneren, sich nur danach sehnen, von einer Frau wirklich und wahrhaftig verstanden, und in weiterem Sinne geliebt zu werden. Doch genau davor haben sie gleichzeitig Angst.
Ich will sie erforschen, hinter ihre Fassade blicken, erkennen, wer und wie sie in Wahrheit sind und ihnen helfen... denn meist sind genau diese Art von Männern aus irgendwelchen Gründen unglücklich.
Das Dumme ist, dass ich mich dabei früher oder später verliebe, wenn diese Personen wirklich einzigartig, intelligent, zynisch und humorvoll sind. Das Aussehen spielt im Endeffekt eine untergeordnete Rolle, obwohl ich schon, nach der Erfahrung mit einem dieser Wesen leider sagen  muss, dass ich nicht mit einem Mann zusammen sein kann, der mich nicht auf körperlich anzieht...

Ich frage mich schon, warum ich auf diese Art Männer stehe. Warum genau diese Typen, und was erwarte ich mir davon? Ist es der Kick, ein so komplexes und hinzu noch verschlossenes Wesen zu "knacken". Dies gelingt außerdem fast immer nur bis zu einem gewissen Punkt.
Ich weiß nicht genau, was es ist, was mich dazu bewegt, mich in diese Männer zu verlieben... vielleicht finde ich es nie heraus.

27.5.07 01:37


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