umbrella
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kAputt

Mein Körper ist geschunden... Meine Haut ist müde, zerfetzt und zerschlissen an kleinen Stellen, über den Körper verteilt. Mein rechter Fuß schmerzt, selbst wenn ich ihn nicht bewege, und ich frage mich, was mit ihm los ist. Ich hinke. Meine Haare ausgetrocknet von der Sonne, ohne Pflege, sie sehen katastrohal aus. Augenränder. Von den Finger- und Fußnägel bröckelt der Lack. Im Mund eine Wunde die bei jeder Bewegung der Zunge schmerzt. Mein Kopf fühlt sich an als würde er zusammengequetscht....

Mein Zimmer  versinkt im Chaos. Meine Lernunterlagen, in die ich kaum noch einen Blick riskiere, liegen verstreut auf dem Boden, die Mülleimer quellen über. Zigarrettenstummel liegen vor mir. Das Lacken meines Bettes ist ans Fußende gestrampelt, das Bett zerwült. Der Vorhang seit Tagen eingeklemmt im Fensterrahmen. Gegenstände die nicht an ihrem Platz liege, wohin man auch blickt, beispielsweise die bereits grauen Turnschuhe unter dem Tisch, die Decke auf dem Boden, die leere Kaffeetasse auf dem Klavier. Tote Bierflaschen säumen den Rand meines Schreibtisches. Die schmutzigen Teller auf dem Rechner abgestellt, die Wäsche hat den Rand des kleinen Wäschekorbes längst überschritten. In meinem Zimmer hängt ein Geruch nach altem Bier, Zigarretten und Verschlafenheit...

Meine Gedankenwelt ist wirr. Wie oft ich letzte Nacht in meinen Träumen kämpfen, streiten, sterben musste... ich zähle nicht mehr mit. Jeden Tag schreit mein Verstand und ruft zur Ordnung. Ein Schatten liegt über dem Reich meiner Gedanken, meine Phantasie ist flügellahm. Nicht einmal die Philosophie kann mich dazu bringen, Wissen anzuhäufen. Mir ist jeder Gedanke unerträglich geworden. Selbst die Gedanken an ihn, die sich ja doch nur verirren, mich verwirren, sich dann verlieren...

Kassopeia liegt seit Wochen unbenutzt auf meinem Tisch. Die Würfel sind momentan gefallen.


RAFF DICH AUF
REISS DICH ZUSAMMEN
TU ENDLICH WAS!

Es ist nur eine Frage der Zeit bis meine Bank sich wieder meldet. Mein Handy ist schon gesperrt. Die Rechnungen stapeln sich. Ich hätte Geld, aber keine Lust zur Bank zu gehen, genauso wenig wie ich Lust habe, zum Arzt zu gehen.

Ich drifte...

Mein Computer ist mein letztes Fenster zur Welt, denn die Rolladen werden kaum noch hoch gezogen. Es rentiert sich nicht, wenn ich erwache wird es in wenigen Stunden bereits wieder dunkel.

24.5.07 14:36


Ich widme den heutigen Tag Solaris

Ich traf mich mit der Mietzekatze am Bodensee, weit weit draussen bei der Pipeline, wir chillten in der Sonne und ließen uns brutzeln.
Ein perfekter Nachmittag, der Himmel war so blau wie es blauer gar nicht geht, wir spielten UNO, lasen und laberten.

Jetzt bin ich total erledigt, mental wie physisch... irgendwie habe ich eine Bänderzerrung oder so was, jedenfalls tut mir mein rechter Fuß schrecklich weh beim Auftreten, aber ich kann mir nicht erklären, weshalb, heute morgen war noch alles klar und ich bin seither nicht gestürzt. Vielleicht irgendwie blöd aufgetreten oder so...

Habe Skater gesichter am Bahnhof, ein Jugendlicher mit zwei kleinen Jungs (8 Jahre), die dann zu mir herkamen und mit mir redeten.. also die Kleinen, nicht der Große und mich fragten was ich shcon so könne, usw. Aber ich hab natürlich noch nix zu bieten.
Hab beim kurzen Austausch der Decks festgestellt, dass meines echt spitze ist zum Fahren und auch zum Lenken. Das der Jungs war so ein fertiggekauftes Teil, mit dem man nicht einmal steuern konnte. Wie soll man's da richtig lernen?!
Bin froh dass ich meins hab, auch wenn's schon schäbig und abgenutzt ist und eine pinke Unterseite hat *g*.

Hätte heute 5 Möglichkeiten gehabt, was ich hätte tun können, hab mich dann für Rumchillen bei Momo entschieden, weil ich zu müde für Party bin, und werd auch gleich mal losfahren.

19.5.07 20:50


Sonnee *tralalalaaa*

Ich chille in der Sonne, sk8e ein paar Runden, spiel mit den Kids ! Ich liebe dieses geile Wetter! Und die Chesire Cat ist mir auch gut gewillt.
18.5.07 18:48


Some Days went by...

...in denen ich nichts geschrieben habe. Aber ich muss meinem Zwang, alles festhalten zu wollen sowieso ein wenig entgegenwirken. "Festhalten", das Wort allein sagt ja schon alles. Es sei psychologisch gesehen sehr gut, Tagebuch zu führen und seine Erlebnisse aufzuschreiben, weil man sie noch einmal überdenkt, refkletiert, usw., aber andererseits habe ich manchmal den Drang jeden Gedanken der mir schiesst, wenn ich mal wieder auf 'nem geisteserweiternden Trip bin, aufzuschreiben, aus Angst er könnte mir entfliehen... was auch leider sehr oft so ist. Dennoch: Die Gedanken und Worte sind in mir, ich sollte mir nicht allzu viele Sorgen darum machen, ob ich nun alles festgehalten habe, oder nicht.
Es gibt doch sicher Leute auf der Welt die einen neurotischen Zwang haben, alles festzuhalten und aufzuschreiben...?!

Nun aber zu den Geschehnissen der letzten Tage:

Letzten Freitag
schrieben wir die Matheklausur und mir ging es eigentlich gar nicht mal schlecht, man könnte sagen ganz gut dafür, dass ich einen Tag zuvor erst mit dem intensiven Lernen angenfangen hatte. Ich kann einfach nicht anders... wenn ich das Gefühl habe, ich habe sowieso noch Zeit, dann kann ich mich nicht dazu durchringen, *wirklich* zu lernen.
Einerseits macht das nichts, weil ich durchkomme, andererseits immer im Nachhinein der Gedanke: Ich HÄTTE so gut sein können, wenn ich früher angefangen HÄTTE zu lernen! Und das ärgert einem dann schon ganz schön.

Nachdem wir die Matheklausur geschrieben hatten, trafen wir MaturantInnen uns draußen vor der Schule, so wie es Tradition ist, und tranken gemeinsam Sekt, so wie es Tradition ist.
Am Ende blieben Momo und ich zurück, die anderen gingen Essen oder hatten sonstige Pläne, aber wir beide wie so oft: völlig planlos *g*.
Wir machten uns zu Fuß auf den Heimweg und lagen schlußendlich in einer hohen Wiese und laberten über eine Stunde Englisch miteinander. But we couldn't help it! We just love that language, it's so great, and we enjoy speaking it so much!

Abends fuhr ich dann auch zu Momo und feierte bei ihr ab, bis ich so müde war dass ich definitiv nach Hause gehen musste, die Gedanken dazu habe ich ja im Post zuvor notiert.
Aber eines war schräg: Mir begegneten auf meinem Heimweg genau vier Leute. Ich hatte die Kopfhörer auf und nahm sie runter, als ich einem jungen Pärchen begegnete, um zu hören, falls sie mich ansprachen. Die beiden zofften sich gerade ordentlich, bis das Mädchen sich umdrehte und eilig wegging. "Nadiiine!", rief der Junge ihr nach. Dramatisch...
Kopfhörer wieder auf und ich ging weiter... Dann wieder ein Pärchen am Wegesrand. Kopfhörer runter. "Du hörst mir nie zu!", schrie sie ihn an. "Ich hab dich die ganze Zeit versucht anzurufen!"
Wow, da begegnet man zwei Pärchen mitten in der Nacht und beide zoffen sich... Jaja, die Liebe ist nicht einfach, schon gar nicht wenn man so jung ist *weise grins*

Samstag lug mich T. zum Essen ein, wie er es gesagt hatte ("Ich lade dich zum Essen ein wenn du die schriftl. Klausuren hinter dir hast." ). Das Essen war deliziös, die Begleitung ganz angenehm. Ich muss sagen, dass mich nur seine dreckigen Sprüche manchmal echt aufregen. Z.B. hat er mir mal erzählt dass ein Mädchen sich übergeben haben müssen, als sie ihm gerade einen blies.. weil sie so besoffen war.
*iiiuuu* Danke für das Kopfkino! So etwas will man sich einfach nicht bildlich vorstellen, ganz egal um wen es geht! Ich finde, man kann sich solche Anekdoten echt sparen...
Ich weiß, dass du hier vielleicht mitliest, T., also sorry, dass ich so dreist bin, es hier reinzuschreiben, aber meine Reaktion wirst du ja bemerkt haben, bist ja sonst n komoter Kerl .

Anschließend fuhr ich zusammen mit Momo auf dem Fahrrad zu A., die eine Party für die ganze Klasse veranstaltete.
Es waren allerdings nurmehr wenige Leute vor Ort, ganz im Gegensatz zu letztem Jahr. Was war los mit den Leuten? Wir setzten uns zu den restlichen Gästen und tranken ein paar Bierchen, da es hieß, man wolle noch ins Enjoy, eine Lokalität, die ich nüchtern nicht ertrage, besoffen aber ganz amüsant finde.
Als alle mit ihren Autos aufbrachen, wollten wir noch unser Bier und ich zusätzlich meinen Joint zu ende trinken/rauchen, also fuhren sie schonmal vor. "Mi casa est su casa, ihr wißt ja, wo das Bier steht!", rief A. Echt nett !
Also schmissen wir uns das Zeug rein und schwangen uns, nach einem interessanten Gespräch über unsere Vorfahren, auf unsere Fahrräder.
Whoaw! Ich bin noch nie so benebelt und betrunken und von Lachkrämpfen geschüttelt Fahrrad gefahren *g*. Geht aber besser, als man vielleicht denkt!
Das krasseste war: Wir fuhren die Schleichwege hinten herum, um nicht der Polizei zu begegnen, fuhren und fuhren und landeten plötzlich...
...auf dem Parkplatz der AUTOBAHNraststätte!! *loool* Na, das hatten wir uns nicht erwartet!
Als wir schließlich, nachdem wir bei mir Zuhause noch versucht hatten, uns Krawatten zu binden, was in unserem Zustand einfach unmöglich war, beim Club ankamen und voller Vorfreude auf die Tanzfläche hineinstürmen wollten, hieß es "Sperrstunde!".
Ja, so ein Mist!
Wir huschten trotzdem noch hinein, um unsere Freunde zu suchen, die dann aber unauffindbar waren. Mistig!
Naja, war nicht zu ändern, also lehnten wir uns lässig an die Wand, zündeten uns zwei Kippen an und beobachteten die besoffenen Leute im Licht. Ein wirklich durch und durch amüsanter Anblick, das kann ich euch sagen! *fg*
Einer der Türsteher, ein großer, fetter Typ, schwarzhaarig mit Bart und hochrotem Kopf kam auf uns zu und mir wurde mulmig zumute, wenn ich ihn nur ansah. Er, der uns offensichtlich für zwei angetrunkene Partymäuse hielt, legte uns jeweils einen Arm auf die Schulter und meinte: "Jetzt machen wir aber langsam schluss, Mädels?!"
"Wir sind aber doch gerade erst gekommen!", riefen wir und dass wir mit dem Fahrrad da wären.
"Was?", fragte er. Wir unterhielten uns freundlich mit ihm und er reagierte ebenso nett. Jaja, man muss nur freundlich mit den Leuten sein... "Wir rauchen nur noch die Kippen zu Ende, dann gehn wir.", meinte ich, was für ihn absolut kein Problem war, aber er erklärte uns, sie müssen bis 4 eben die Leute rausbringen, weil sie irgendwelche Auflagen hätten, usw., was wir total verstanden.
Bevor wir aufbrachen, gingen wir noch einmal zu ihm um uns zu verabschieden. "Das nächste Mal kommen wir früher!", sagte Momo zu ihm. "Aber versprochen!", rief er, und knutschte sie links-rechts ab, und mich auch *g*.
Naja, wir waren zwar nur für ca. 10 Minuten in dem Club aber immerhin haben wir eine Connection gecheckt... ist auch mal was *s*.

Montag
habe ich angefangen mit Sk8en!
Ich wollte das längst mal richtig lernen, also habe ich mir von Momos Bruder ein Deck ausgeliehen und angefangen. Ich denke, das Snowboarden bringt mir definitiv einen Vorteil ein!
Heute ist Mittwoch und es klappt inzwischen ganz gut, ich kann immer mehr Gas geben und bin gestern von der Nebenstadt bis nach Hause gefahren, ohne dass es mich irgendwie genervt hätte, auch wenn's nicht unanstrengend ist...
Wenn ich das Fahren wirklich gut und sicher kann, will ich anfangen mit Jumpen. Mein Ziel ist es, wenigstens nen Ollie zu schaffen *s*, und mich von ner Halfpipe runter zu trauen.

Gestern morgen lag ich nichtsahnend in meinem Bett, so gegen 10 Uhr, als mein Handy klingelt. Ich greife schlaftrunken danach und nehme ab. Und wer sich da am anderen Ende meldete, war niemand anders als: ER! Mein Ex-Freund!
Er habe mir meine Email beantwortet meinte er. Ich war so schlaftrunken und verwirrt dass wir gemeinsam darüber lachten, das Gespräch dann aber wieder beendeten, da ich zu einer Konversation nicht in der Lage war und er mir auch nicht mehr sagen wollte als dass er die Email beantwortet habe.
Ich stand natürlich auf, um sie zu lesen. Und: Oh, mein Bauch fährt Achterbahn, wenn ich nur daran denke... Er habe schon noch Lust, mir zu schreiben, wolle aber warten, bis ich die Matura hinter mir habe, denn offensichtlich beschäftige uns beide dass wir uns schreiben (ja, tut es!), und er sprach von einem "Gefühl von wohltuender Erregung dieses beinahe flashende Glücksgefühl".
Oh, A., oh, mein... ich wage es nicht, niederzuschreiben.
Ich war dann gestern von Mittag bis Abend bei Jenny, bzw. sind wir mit ihrem Freund Einkaufen gegangen (der mit Alexisonfire auf Tour geht, so beneidenswert!), und ich habe Jenny natürlich gleich davon erzählt. Und.. damn! Jenny hat's durchblickt, besser als ich!
Sie meinte, ich MUSS mit ihm reden, ich muss ihm endlich sagen, dass ich ihn damals nicht verlassen habe, weil ich ihn nciht liebte, sondern weil ich nicht mehr konnte, weil ich Angst hatte.
Und sie meinte, er hätte das eigentlich damals kapieren müssen, dass ich nicht deshalb schluss gemacht hatte, weil ich ihn nichtmehr liebte...
Ja, sie hat Recht: Ich MUSS mit ihm reden, ich muss nach Linz fahren, ich muss ihn sehen und ich werde alles daran setzen, ihn zurückzubekommen, alles, was nötig ist!
Aber, und das mag euch vielleicht lächerlich erscheinen, ich will zuerst 15kg abnehmen! Das ist mein Ernst und mein Ziel und ich habe 3 1/2 Monate Zeit, es zu erreichen.... wird schon klappen, MUSS klappen!
Ach, mein armes Herz schmerzt süßlich und mein Verstand verdreht die Augen, aber auch wenn es völlig irrational und was-weiß-ich ist.. ich muss es tun, denn: ich liebe ihn!
Das weiß ich jetzt.

16.5.07 14:34


Nachtgang

Halb fünfzehn Uhr nachts, ich schlendere die Strasse entlang, auf dem Weg zu einem Ort, den ich „Heimat“ zu nennen versuche.
Mein linker Fuß hinkt kaum merklich, der Schnürsenkel ist offen, und es ist mir einfach egal. Ich gehe immer weiter, der Himmel sternenklar, die Wolken ausgeregnet. Der Boden unter mir knirscht, totgefahrene Autos säumen den Straßenrand. Mein Kopf dreht sich im Kreis, mein Gehirn ist matschig und die Gedankenfetzen lassen nichts Gutes erahnen. Es ist still, ruhig, wie ausgestorben. Baumskilette begegnen schattenhaft meinem Pfad. Wie gemalt und so surreal, dass ich an ihrer Wahrhaftigkeit zweifle. Das Nachtlicht verändert die Dinge auf
merkwürdige Art. Alles ist gleich geblieben, und doch vollkommen anders.

Die letzten Menschen begegnen mir mit verzweifelten Stimmen, doch ihre Hoffnungslosigkeit gilt nicht mir. Die Liebe hat Narren aus ihnen gemacht. Ich laufe die Strasse entlang, mit offenen Schnürsenkeln und bin schon vor so langer Zeit müde geworden, dass ich die Müdigkeit bereits vergaß. Mein Herz schlägt seufzend und summt fortweg eine kleine, melancholische Melodie, die von der unvergänglichen Sehnsucht spricht, die ich schon immer in mir trug. Ich drifte weiter im Takt, bis die Melodie mich eingenommen hat und ich alles um mich herum vergesse.


12.5.07 14:21


Weird Dreams III / Konsumviech

Erstmal ein Traum: Es träumte mir ich gehe mit ein paar Jungs aus meiner Schule/Klasse was kiffen, muss mich aber vorher noch richten. Sie warten. Ich trage mein Make-Up auf aber es verschmiert ganz furchtbar, ist total dick und klebrig und auch noch viel zu dunkel. Ich drehe halb durch, die Jungs warten. "Ich muss nur kurz ins Bad" rufe ich und renne ins Badezimmer um das Zeug runterzuwaschen, aber es klebt fest. Ausgerechnet da kommt einer der Jungs rein. "Du hast da noch n Fleck!", sagt er und deutet auf meinen Hals. Bevor ich vor Scham im Boden versinke, denke ich mir: Hey, das ist mein Traum! Und lasse die Zeit einfach im Schnelldurchlauf rückwärts laufen, auf Anfang, um alles nochmal richtig zu machen.
Da rief Momo mich an und ich musste aufstehen...

Es ist wie eine Krankheit: Sobald ich auf Ebay gehe sehe ich so geile Sachen, die ich haben möchte, dass ich nicht darum herumkomme bei irgend etwas mitzubieten... und es ist ja so einfach.
Jetzt muss ich zur Bank und den H&M-Rockabilly-Pulli bezahlen, 44,40 Euro für ein H&M-Teil.. wie dämlich von mir! Aber ich wollte es ja unbedingt haben... selbst schuld.
10.5.07 08:46


Weird Dreams, die 2.

Erstmal träumte es mir irgendwas filmartiges, die filmische Umgebung: Beinhartes Geschäftsleben, es ging um Versicherungen, Anwälte, Immobilien, Aktien... und eine kühle, immer perfekt gestylte, knallharte Geschäftsfrau deren neue, junge, naive, blond-rötliche, wunderhübsche Assistentin mit dem roten Rock mit den weissen Punkten, dem knallroten Lippenstift und der Welle im Haar, irgendwann anfängt mit den Klienten ins Bett zu gehen, weil sie von der Geschäftsfrau in die Rolle gedrängt/getrimmt wird. Am Ende des Traums/Films kommt sie erst dahinter, dass die Geschäftsfrau ihr die Rolle von Anfang an zugedacht hatte, weil alle fetten, ekelhaften Geschäftsmänner Deals mit ihr abschlossen um ihre Assistentin zu vö... Sie überlegt, was sie machen soll und in der Schlussszene stürmt sie in eine Villa und schreit irgendwas, lässt alle auffliegen, rechnet mit allen ab, und.... ist Priesterin(!) geworden.

Dann träumte es mir dass ich in einer Schauspielgruppe bin, die zur Oscarverleihung eingeladen wird. Wir laufen rein und uns kommt so'n bekannter, älterer Schauspieler entgegen, kann mich aber nicht mehr erinnern, wer das war, und die Jungs aus der Truppe laufen, die Hände in den Hosentaschen, der eine mit freiem Oberkörper so lässig-jugendlich-rebellisch rein an ihm vorbei und labern ihn blöd an, woraufhin er fast auf sie losgeht und ich mich total für sie schäme.
Drinnen muss gewartet werden bis der Saal geöffnet wird. Wir nehmen Platz an einem der Tische die rumstehen und spielen irgendein total schräges Karten-Brettspiel, bei dem ich nicht durchblicke weil ich die Regeln nicht kenne, aber Ma., die plötzlich auch da ist, motzt mich total an, wieso ich nicht weitermache und checkt irgendwie nicht, dass ich nicht weiß wie die Regeln sind.
Ich blicke in den Raum und sehe zwei junge Damen mit regenbogenfarbenen Abendkleidern die ein Interview geben. "Wir sind doch nur hier," sage ich, "weil die Stars immer weniger Interesse an der Oscarverleihung zeigen." Dann kommt ein Typ mit einem Tablett an unseren Tisch, auf dem fünf merkwürdige Flaschen mit Strohhalm stehen und bietet sie mir an. "Drugs" meint er. "Und was ist das für ein Zeug?" "Schon mal was von O gehört?" Weil's mir peinlich ist dass ich es nicht kenne, sage ich "ja, klar, aber nein danke." Ich lehne ab, aber er stellt mir einfach eine Flasche hin und verzieht sich. Ich nehme sie und versuche, zu lesen, was das ist und meine nur "ich knall mir jetzt doch nicht die Birne weg!" Ich stelle die Flasche neben mir auf den Tisch. "Schenk ich irgendwem, der sie haben will, gibt ja Leute die auf so'n Zeug sicher total abfahren!", in Wahrheit hab ich aber vor mir das Zeug irgend ein andermal hinter die Birne zu kippen, weil ich neugierig auf den Effekt bin.
Irgendwie muss ich dann mit meiner brennenden Zigarette drangekommen sein, denn plötzlich fängt der Strohhalm an zu brennen, und ich merke, dass das eine Lunte ist. Schnell stelle ich das Teil in das Whiskeyglas neben mir, die Lunte brennt, brennt, und dann... BHAM! Es gibt eine rieeesen Stichflamme bis zur Decke, alle an meinem Tisch kreischen und die Jungs lachen dabei halb... "Boah, scheisse...." keuche ich. Das Teil hat aber hübsch geknallt und ist dann  komplett ausgebrannt. Zum Glück ist nicht mehr passiert.

9.5.07 14:00


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